Die Stiftung GRS Batterien hat für das herstellereigene Rücknahmesystem für Hersteller von Gerätebatterien die im Jahr 2023 in Verkehr gebrachten Mengen ermittelt und meldet mit der Erfolgskontrolle 2023 für das Rücknahmesystem GRS Basic eine Inverkehrbringungsmenge von 9.307,2 Tonnen Batterien. Die Masse der insgesamt zurückgenommenen Batterien liegt bei 6.345,4 Tonnen, die eins zu eins einer stofflichen Verwertung zugeführt wurde. Damit liegt die dokumentierte Sammelquote bei 52,59 Prozent und die dokumentierte Verwertungsquote bei 100 Prozent.
Das herstellereigene Rücknahmesystem der Stiftung GRS Batterien steht allen Herstellern zu gleichen Konditionen zur Verfügung und übernimmt insbesondere für kleinere und mittelständische Inverkehrbringer von Gerätebatterien die gesetzlich vorgeschriebene Produktverantwortung.
Neben der Sammlung hat sich die nicht-gewinnorientierte Stiftung GRS in den letzten Jahren als internationales Kompetenzzentrum für Produktverantwortung und Kreislaufwirtschaft aufgestellt und arbeitet als solches vor allem an Forschungsprojekten zur Erhöhung von Sammelmengen, zur Verbesserung der Sammlungssicherheit sowie zur Entwicklung neuer Verwertungswege für Lithium-Batterien.
„Die neue EU-Batterieverordnung gibt zukünftig höhere Sammelziele vor, die wir aber sicher erreichen werden,“ sagt Stiftungsvorstand Georgios Chryssos die aktuelle Ausrichtung.
Das aktuell in Deutschland vorgegeben Sammelziel für Gerätealtbatterien von 50 % soll bis Ende 2027 auf 63 % und bis Ende 2030 auf 73 % angehoben werden.

