Stiftung GRS

Stiftung GRS legt Erfolgskontrolle 2025 für herstellereigenes Rücknahmesystem GSR Basic vor

  • Sammelmenge: 5137,5 Tonnen

  • Sammelquote: 55,2 Prozent

  • Verwertungsquote: 97,5 Prozent

Die Stiftung GRS Batterien hat ihre Erfolgskontrolle 2025 für das herstellereigene Rücknahmesystem GRS Basic veröffentlicht. Mit einer dokumentierten Sammelquote von 55,2 Prozent übertrifft die Stiftung die gesetzlich vorgeschriebene Sammelquote von 50 Prozent deutlich. „Gemeinsam mit der GRS Service GmbH und unseren Geschäftspartnern haben wir im Jahr 2025 etwa 5600 Tonnen Batterien zurückgenommen. Ohne Einberechnung der anderen Rücknahmesystemen überlassenen Mengen ergibt sich so eine Sammelquote von rund 55 % “, ordnet Georgios Chryssos, Vorstand der Stiftung GRS Batterien, die Zahlen ein und fährt fort: „Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass leistungsfähige Rücknahmesysteme ein zentraler Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft sind. Durch gezielte Maßnahmen, intensive Aufklärung und die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern konnten wir die Sammelquote erneut deutlich über den gesetzlichen Anforderungen halten. Jede gesammelte Batterie trägt dazu bei, wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen, Umweltbelastungen zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.“

 

Die unabhängige Prüfung der Erfolgskontrolle durch die cyclos GmbH bestätigt neben der Sammelquote von 55,2 Prozent auch eine Verwertungsquote von 95,7 Prozent. Insgesamt wurden 4.915,1 Tonnen Altbatterien einer stofflichen Verwertung zugeführt.

 

Die Stiftung GRS Batterien bietet allen Herstellern von Gerätebatterien ihr herstellereigenes Rücknahmesystem zu einheitlichen Bedingungen an und übernimmt insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebene Produktverantwortung. Derzeit übernimmt die Stiftung für mehr als 11.000 Hersteller und Vertreiber von Gerätebatterien die gesetzlichen Pflichten nach dem Batteriegesetz – von der Registrierung über die Rücknahme bis hin zur hochwertigen Verwertung der Altbatterien. Von den der Stiftung GRS angeschlossenen Herstellern / Betreibern wurden im Jahr 2025 insgesamt 9.544,9 Tonnen Gerätebatterien in Verkehr gebracht.

 

Neben der Rücknahme hat sich die Stiftung GRS Batterien in den vergangenen Jahren als internationales Kompetenzzentrum für Produktverantwortung und Kreislaufwirtschaft etabliert. Im Fokus stehen insbesondere Forschungsprojekte zur Verbesserung der Sammelsicherheit sowie zur Entwicklung neuer Verwertungswege für Lithium-Batterien und innovativer EPR-Strategien. Vor dem Hintergrund steigender Mengen lithiumhaltiger Batterien gewinnt die sichere Sammlung zunehmend an Bedeutung: Bereits mehr als die Hälfte der 2025 in Verkehr gebrachten Batterien entfiel auf Lithium-Ionen-Systeme. Über ihr flächendeckendes Sammelnetz sorgt die Stiftung bundesweit für die sichere Erfassung und Verwertung von Gerätealtbatterien.

 

„Das Vertrauen unserer Kunden und Partner sowie die langjährige Zusammenarbeit im gesamten Netzwerk sind eine wesentliche Grundlage dieses Erfolgs“, sagt Georgios Chryssos. Gerade in einem dynamischen Marktumfeld bleibe die Stiftung GRS Batterien ein verlässlicher Partner für Hersteller, Handel, Kommunen und Entsorgungswirtschaft. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung gemeinsam mit weiteren Rücknahmesystemen intensiv in der Verbraucheraufklärung. Im Jahr 2025 wurde hierzu unter anderem die Informationskampagne „Batterie zurück“ weitergeführt, um die getrennte Sammlung von Altbatterien zu stärken und über den sicheren Umgang insbesondere mit Lithium-Batterien zu informieren.